800 Potsdamer*innen für ein Haus

Wir sind ein Hausprojekt

Wir sind der Hausverein der Zeppelinstraße 11 in Potsdam. Die Zeppelinstraße 11 ist aktuell noch ein Mietshaus der ProPotsdam in der Brandenburger Vorstadt. Der Verein Z11: Sozial. Wohn. Raum. ist ein Mieter*innenverein und wurde mit dem Ziel gegründet, eine von Mieter*innen selbst verwaltete Wohngemeinschaft ins Leben zu rufen. Langfristig soll bezahlbarer Wohnraum gesichert und das Mietobjekt selbst dem freien Wohnungsmarkt entzogen werden – so bleibt bezahlbares Wohnen in der Brandenburger Vorstadt auch in Zukunft möglich.

Wir werden generationsübergreifend in dem Haus leben. Teile des Hauses werden künftig Raum für soziale und nachbarschaftliche Projekte und Initiativen bieten, damit Begegnung, Austausch und Unterstützung entstehen können.

Der Verein Z11: Sozial. Wohn. Raum. wird Teil des lebendigen, selbstorganisierten und gemeinschaftlich orientierten Potsdamer Kulturraums sein – ein Ort für kreative Ideen, solidarisches Miteinander und gemeinschaftliches Engagement.

Wir streben die Mitgliedschaft im Mietshäuser Syndikat an und werden Teil der Gemeinschaft von selbst verwalteten Projekten und Initiativen in Potsdam sein. Wohnraum ist kein Spekulationsobjekt, selbst verwalteter Wohnraum ist konsequent sozialorientierte Stadtentwicklung.

Um das Haus langfristig zu sichern, bezahlbare Mieten zu ermöglichen und es klimaneutral zu sanieren, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen – finanziell wie ideell.

Wenn 800 Menschen uns jeweils 500€ leihen, deckt diese Summe den notwendigen Eigenanteil. 800 Potsdamer*innen für ein Haus!

Der Kauf des Hauses von der ProPotsdam

Die ProPotsdam wird das Mietobjekt in der Zeppelinstraße 11 – unser Haus, unsere Wohnungen, in denen wir seit Jahrzehnten Leben – verkaufen. Wir wollen das nicht. Wir wollen nicht, dass unser Haus auf den freien Immobilienmarkt gesetzt wird und wir die allmähliche Verdrängung befürchten müssen.

Jetzt kaufen wir das Haus selbst und entziehen dieses Haus für immer dem freien Immobilienmarkt. Wir werden nicht persönlich Besitzer*innen des Hauses, sondern der Verein wird Besitzer des Hauses sein. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir einen Bankkredit aufnehmen und auf Fördermittel sowie im Besonderen auf Privatdarlehen angewiesen sein. Diese Form der Finanzierung eines Mieter*innenkaufs folgt dem Modell des Mietshäuser Syndikats.

Zuerst findet sich eine Gemeinschaft von Mieter*innen. Diese Gemeinschaft gründet einen Hausverein, der das Haus erwirbt. Der Verein gründet zur Verwaltung des Hauses eine GmbH. Alleinige Gesellschafter der GmbH werden der Hausverein und das Mietshäuser Syndikat sein. Die Bestimmungen in der Vereinssatzung und im Gesellschaftervertrag schließen einen künftigen Verkauf des Hauses aus. Die Idee eines immerwährenden von den Mieter*innen selbst verwalteten Wohnhauses hat Gestalt angenommen.

Jetzt kaufen wir das Haus selbst und entziehen dieses Haus für immer dem freien Immobilienmarkt. Wir werden die Kaufsumme, die Kaufnebenkosten sowie die Sanierung und die nachhaltige Entwicklung unseres Hauses selbst finanzieren bzw. eigenständig umsetzen. Der Bedarf ist umfassend.

Die Gesamtsumme der Kosten beträgt ca. 1.400.000€

Arten der Unterstützung

DIREKTKREDITE

1

2

HILFE AUF DER BAUSTELLE

3

ERZÄHLE DEINEN FREUNDEN VON UNS

Wir werden immer wieder Bau- und Sanierungsaktionen veranstalten. Fachleute sind Goldstaub, aber jede Person ist eine Hilfe und sehr willkommen!

Wir freuen uns über jede Person, die von unserem Projekt gehört hat und uns potentiell unterstützen möchte. Also erzählt euren Freund*innen und Bekannten von uns!

Ihr könnt uns mit einem Direktdarlehen unterstützen. Diese sind solidarisch und ab einer Höhe von 500€ möglich. Ihr habt die Möglichkeit verschiedene Laufzeiten und Zinssätze zu wählen.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du uns unterstützen kannst, klicke hier